Unternehmergespräch der CDU und der Familienunternehmer

Rund 40 Familienunternehmer, Mittelständler und politisch Interessierte nutzten die Gelegenheit, auf Einladung des Hammer CDU-Landtagskandidaten Frederik Müller in der Gaststätte Alte Mark mit dem Stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden Dr. Carsten Linnemann MdB die aktuellen politischen Fragen zu diskutieren.

„Politik muss die Prioritäten neu setzen“, sagte Linnemann im Hinblick auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. „Selbst Friedensbewegte haben mittlerweile erkannt, dass Aufrüstungspolitik Friedenspolitik ist. Vor Diktatoren, die meinen, Probleme durch Kriege lösen zu können, müssen wir uns mit eigener militärischer Stärke schützen, so der Paderborner Bundestagsabgeordnete.“ Die westliche demokratische Welt müsse deshalb bereit sein, mehr Zeit und Geld in Sicherheit zu investieren.

Die Unternehmer brachten Ihre Sorge zum Ausdruck, dass ohne russisches Öl- und Gas die Lieferketten reißen und die Volkswirtschaft großen Schaden nehmen könnten. Landtagskandidat Frederik Müller sagte, dass es gerade in der Krise darauf ankäme, die Wirtschaft von unnötiger Bürokratie weiter zu entlasten und durch Stärkung der dualen Ausbildung dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Der Präsident der Handwerkskammer Dortmund Berthold Schröder gab Linnemann mit auf den Weg, dass der Bund die berufliche Bildung stärker unterstützen möge.

Als Vorsitzender der Grundsatzprogrammkommission der CDU-Deutschlands will Linnemann 5 bis 10 Punkte erarbeiten, die das Profil der Union schärfen. Dazu zähle z. B. auch die Entscheidung darüber, ob junge Bürgerinnen und Bürger künftig wieder zu einem Jahr Dienst an der Gesellschaft herangezogen werden sollen.

Begrüßten den stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU Deutschlands, Dr. Carsten Linnemann MdB (2. v. links), in Hamm (von links): CDU-Landtagskandidat Frederik Müller, CDU-Kreisvorsitzender Arnd Hilwig und Familienunternehmer Christian Hoppe.

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