
NRW-Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) hat am Montag die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 vorgestellt. Dazu erklärt CDU-Ratsherr Christian Renfert:
„Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 macht deutlich, dass die Einstellung von jährlich 3000 neuen Polizeibeamten richtig und wichtig ist. Wir brauchen polizeiliche Präsenz auf der Straße und das qualifizierte Personal um die anfallenden Arbeiten in den Kommissariaten zu gewährleisten. Auch wenn wir mit Blick auf die Landeszahlen weniger registrierte Straftaten insgesamt und weiterhin eine hohe Aufklärungsquote haben – so machen die Zahlen der Gewaltstraftaten – gerade auch gegen Vollzugsbeamte- große Sorge.
Gewalt bleibt ein Thema in unserer Gesellschaft. Wir sehen das auch bei den Zahlen der häuslichen Gewalt. In NRW wurden mehr als 60.000!!! Fälle erfasst. Wir wissen aber auch, dass viele Taten gar nicht angezeigt werden und somit die Dunkelziffer entsprechend hoch sein dürfte.
Was bedeutet das für Hamm: Unsere Polizei in Hamm macht gute Arbeit. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Entwicklung in der Gesamtkriminalität mit -7,4% erstmals seit 2021 wieder rückläufig ist. Die Aufklärungsquote ist mit 58,98% die beste seit 2015.
Die von der Hammer CDU immer geforderte und glücklicherweise umgesetzte Videobeobachtung zeigt Wirkung und bildet sich in der PKS 2025 ab. Die Zahlen im Bahnhofsquartier und der Südstraße sind insgesamt rückläufig. Die Einrichtung der Videoüberwachung hat gezeigt, dass wir mit diesem Instrument zu einer positiven Entwicklung in der Kriminalitätsentwicklung beigetragen haben.
Sorgen bereiten die tätlichen Angriffe und Wiederstände gegen Vollstreckungsbeamte (Polizei, Zoll, JVA, Feuerwehr usw.). Hier verzeichnen wir einen starken Anstieg von 152 (2024) auf 226 (2025) – das ist ein Plus von 48,68 %. Der PKS ist zu entnehmen, dass es seit 2016 eine Verdoppelung der Zahlen gibt.
Es zeigt sich also: Kontrolle wirkt!! Die bestehende, gute Zusammenarbeit im Bereich der Ordnungspartnerschaften hat sich bewährt. Als CDU Hamm fordern wir seit längerer Zeit eine personelle Aufstockung des KOD, um die Präsenz weiterhin hoch zuhalten bzw. in einigen Stadtteilen zu erhöhen. Mit Blick auf die Gewaltzahlen gegen Vollstreckungsbeamte zeigt sich, dass wir hier auch in die Aus-/und Fortbildung der Kolleginnen und Kollegen investieren müssen.
Wir bedanken uns bei allen Mitarbeitenden, die tagtäglich auf den Hammer Straßen unterwegs sind um diese ein Stück weit sicher zu machen.“