„Der geplante Multi Hub Westfalen ist eine Riesenchance. Das Projekt muss mit aller Kraft forciert umgesetzt werden.“ Der Umbau des alten Rangierbahnhofs zu einem hochmodernen Güterlogistikzentrum sei eine entscheidende Weichenstellung für die Stadt Hamm, erklärten CDU-Oberbürgermeister-Kandidat Jochen Dornseifer, Kreisvorsitzender Arnd Hilwig, Fraktionsvorsitzender Ralf Steinhaus und Pelkums CDU-Vorsitzender Stefan Wünnemann bei einem gemeinsamen Pressetermin.
Wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung seien die Straßenprojekte K35n und B63n, weil über beide Straßen die Anbindung des Multi Hub erfolgen müsse. Die CDU begrüße die Vorlage der Bauverwaltung zur Trassenführung der K35n mit dem Ausbau der Weetfelder Straße und der Rathenaustraße zur leistungsfähigen Anbindung des Bahngeländes. Steinhaus wörtlich: „Das ist aber nur der erste Schritt, um den Multi Hub an das Straßensystem anzubinden. Als zweiter muss dann zwingend die B63n als Anschluss an die Autobahn A2 in Richtung Bönen folgen.“
Der Multi Hub soll auf der mit fast 60 Hektar deutschlandweit größten Bahnreservefläche entstehen. „Das müssen wir als Stadt Hamm zusammen mit der Deutschen Bahn auf die Schiene bringen“, forderten die CDU-Politiker. Hier biete sich die Chance, von Hamm aus Güter in großen Stückzahlen umweltfreundlich mit der Bahn zu transportieren. Der alte Rangierbahnhof habe „einen ganz großen Vorteil: seine zentrale Lage im deutschen und europäischen Schienennetz“.
„Als CDU bekennen wir uns uneingeschränkt zur Planung dieses einzigartigen trimodalen Logistikzentrums“, so Jochen Dornseifer. „Durch die Kombination von Schiene, Straße und Wasserverkehr hat Hamm die Möglichkeit, zum Motor für klimafreundliche Logistik zu werden“, verdeutlichten Hilwig und Steinhaus. Deshalb habe die CDU im Gegensatz zu der rot-grün-gelben Rathauskoalition das Projekt von Anfang an positiv begleitet.
Für die CDU Pelkum sagte Stefan Wünnemann: „Wir unterstützen das Ziel, mit dem Multi Hub Westfalen mehr Güter von der Straße auf die Bahn zu bringen. Für die Entlastung der Pelkumer Bürgerinnen und Bürger muss aber auch die B63n schnellstmöglich gebaut werden. Von großem Vorteil ist, dass die B63n-Trasse auf dem Bahngelände liegt und nicht im Bereich der Wohnbebauung.“ In der Zeit, in der die K35n bereits fertig sein dürfte und die B63n vielleicht noch nicht, müsse für den Lkw-Verkehr seitens der Bauverwaltung noch eine kreative Lösung gefunden werden.