Die Stadt Hamm soll den Besuch des früheren Konzentrationslagers Sachsenhausen auf dem Gebiet der Partnerstadt Oranienburg finanziell fördern. Angesichts der historischen Bedeutung der Gedenkstätte und der damit verbundenen Erinnerung an die Menschheitsverbrechen der NS-Diktatur hat die CDU-Fraktion einen entsprechenden Fördertopf beantragt.
„Als CDU-Fraktion sind wir der festen Überzeugung, dass die junge Generation weiterhin über die Geschichte des Nationalsozialismus aufgeklärt werden muss, um möglichen extremistischen Tendenzen frühzeitig entgegenzuwirken und dem Vergessen durch persönliche Begegnung und Konfrontation vorzubeugen“, begründen die Ratsherren Arnd Hilwig und Maximilian Weißenberg die Initiative. Die Förderung von Besuchen dieser Gedenkstätten sei deshalb ein aktiver Beitrag zur demokratischen Bildung.
Mit niedrigschwelligen Förderrichtlinien solle die Stadtverwaltung möglichst vielen jungen Menschen eine Teilnahme ermöglichen. Ein weiteres positives Ziel sei der Austausch mit Kindern und Jugendlichen der Partnerstadt Oranienburg. Denkbar wäre ein solches Programm beispielweise auch als Ergänzung zu geplanten politischen Schulfahrten in die Bundeshauptstadt Berlin.