Hammer CDU bei digitalem Parteitag

Beim digitalen Parteitag: Petra Klatt, Arnd Hilwig, Johannes Ferstl und Thomas Hunsteger-Petermann

„Das ist ein starkes Signal der Geschlossenheit und des Neustarts, die Partei sammelt sich hinter einem neuen Führungsteam mit Friedrich Merz an der Spitze.“

94,6 Prozent der Delegierten des digitalen Parteitags der CDU stimmten in geheimer Wahl für Friedrich Merz als neuen Parteivorsitzenden. Die CDU Hamm gratulierte zum „eindeutigen Ergebnis“. CDU-Kreisvorsitzender Arnd Hilwig sagt: „Das ist ein starkes Signal der Geschlossenheit und des Neustarts, die Partei sammelt sich hinter einem neuen Führungsteam mit Friedrich Merz an der Spitze.“ Der Bundesvorstand habe sich im Durchschnitt um fünf Jahre verjüngt und der Anteil von Frauen sei deutlich erhöht worden. Besonders freut sich die heimische CDU über die Wahl von Ina Scharrenbach, Karl-Josef Laumann und Jens Spahn in das Präsidium der CDU Deutschlands. „Die drei Politiker sind nicht nur oft in Hamm präsent, sondern stets ansprechbar und verkörpern mit ihren klaren Standpunkten und Ideen unsere Volkspartei in ihrer Breite“, so Hilwig. Einen Wermutstropfen sieht Hilwig im Abschneiden des CDU-Europaabgeordneten Dennis Radtke, der den Einzug in den Bundesvorstand nur um wenige Stimmen verfehlte. Mit einem richtig starken Ergebnis sei der Bezirksvorsitzende Thomas Kufen in den Bundesvorstand gewählt worden. „Jetzt muss allerdings die Arbeit an einem neuen Grundsatzprogramm zügig aufgenommen werden. Personelle Veränderungen an der Spitze der Bundes-CDU werden nicht reichen, um wieder zu alter Stärke zurück zu finden“, so Hilwig. Bei den Bewerbungen für den Bundesvorstand sei deutlich geworden, dass es nicht nur um wirtschaftspolitische Themen, sondern auch um soziale Sicherheit und modernen Umwelt- und Klimaschutz gehen werde.

Parteitag im Homeoffice

Aus Hamm waren beim digitalen Parteitag Petra Klatt, Johannes Ferstl, Thomas Hunsteger-Petermann und Arnd Hilwig aus dem Homeoffice dabei. Abgestimmt und gewählt wurde per App, die verbindliche Wahl erfolgt jetzt per Briefwahl bis zum Ende der Woche. „Natürlich fehlte beim digitalen Format die Stimmung eines Parteitages. Die traditionellen Parteitagstassen brachten immerhin etwas Parteitagsflair ins heimische Wohnzimmer“, so Hilwig.

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