Aktionsprogramm zur Beseitigung der Corona-Folgen zügig umsetzen

„Wir brauchen klares Konzept, um Lernrückstände aufzuholen“

Hamm – Der Vorsitzende des Schulausschusses, Daniel Tümmers (CDU), sieht in dem von der Bundesregierung beschlossenen milliardenschweren „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ ein schlagkräftiges Instrument, mit dem passgenau und vor allem schnell Lernrückstände beseitigt werden können. „Wir müssen nun in Hamm alles unternehmen, um im Interesse unserer Kinder das Programm zügig in die Schulen zu bringen.“

„Für Schüler, Eltern und Lehrer ist es eine tolle Sache, dass nach der langen Zeit des Homeschoolings am heutigen Montag wieder der reguläre Präsenzunterricht startet“, so der CDU-Bildungsexperte, „der Schulalltag kehrt damit in den letzten fünf Wochen vor den Sommerferien ein Stück weit in die Normalität zurück. Die psychische Belastung war in den letzten Monaten für viele Familien enorm. Wir wissen, wie sehr sie unter den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie leiden. Deshalb ist der Präsenzunterricht so wichtig.“ Mit der Rückkehr zum Schulalltag sei es aber nicht getan, „denn wir brauchen ein klares Konzept, wie die Lernrückstände aufgeholt werden können, um die zum Teil erheblichen Folgen des wohl ungewöhnlichsten Schuljahres nach Möglichkeit aufzuholen.“

Wie Tümmers betonte, gehöre dieses für die die Bildungszukunft der Hammer Schulkinder so bedeutsame Thema auf die Tagesordnung der städtischen Gremien: „Ich erwarte einen detaillierten Bericht der Stadtverwaltung, wie sie das Aufholen-Aktionsprogramm mit konkreten Schritten umsetzen wird. Hier steht erfreulicherweise ausreichend Geld zur Verfügung, zumal unsere Landesregierung die für das Land NRW aus dem Bundesprogramm zur Verfügung stehende Summe mit zusätzlichen 250 Millionen Euro verdoppelt hat.“

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