
Zur aktuellen Situation der hausärztlichen Versorgung in Hamm soll die Stadtverwaltung einen detaillierten Bericht vorlegen. In dem entsprechenden CDU- Antrag zur nächsten Ratssitzung weisen Fraktionsvorsitzender Bernd Haberkamp und der gesundheitspolitische Sprecher Dr. Dirk Hensel auf das Hausarzt-Aktionsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen hin. Ziel sei es, einer drohenden oder bestehenden Unterversorgung in der hausärztlichen Betreuung vorzubeugen. Laut einer repräsentativen Forsa-Untersuchung ist die ärztliche/medizinische Versorgung bei den politischen Handlungsempfehlungen das zweitgrößte Problem in Hamm.
Das NRW-Programm sieht die finanzielle Unterstützung für die Übernahme oder Gründung von Hausarztpraxen, die Einrichtung von Lehrpraxen sowie weitere Maßnahmen zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung vor. Mit dem von der CDU beantragten Bericht soll sichergestellt werden, dass der Rat und der zuständige Fachausschuss über die lokale Versorgungssituation und die passgenauen Fördermöglichkeiten informiert seien. Darauf aufbauend könnten dann geeignete Schritte eingeleitet werden, um die wohnortnahe hausärztliche Versorgung zu stabilisieren.