
Angesichts der vielfach unzumutbaren Zustände fordert die CDU-Fraktion eine Neuorganisation der Altkleidersammlung. „Die aktuelle Entwicklung an einer Reihe der Containerstandorte zeigt, dass dringender Handlungsbedarf besteht“, erklärt CDU-Ratsherr Arnd Hilwig in einem Antrag seiner Fraktion zur nächsten Ratssitzung. An vielen Standorten gebe es dauerhafte Überfüllungen. Dies führe dazu, dass abgelegte Textilien durchnässt, verschmutzt und unbrauchbar werden. Sie könnten anschließend nur noch entsorgt werden. Darüber hinaus entwickelten sich die Containerstandorte zu Anziehungspunkten für weitere illegale Müllablagerungen. Die Folgen seien zusätzliche Aufwände für Reinigung und eine erkennbare Vermüllung des öffentlichen Raumes.
„Zudem wird immer wieder berichtet, dass die Sammlung von Altkleidern über frei zugängliche Container nicht mehr die ursprüngliche Funktion vollständig erbringen kann“, heißt es weiter in dem CDU-Antrag, „von sinkenden Verwertungsquoten, einer nachlassenden Qualität der abgegebenen Textilien und der Entsorgung als Abfall ist in diesem Zusammenhang die Rede.“ Als Alternative könnte die Abgabe der Altkleider an festen, nicht ganztägig frei zugänglichen Standorten wie zum Beispiel Bürgerämtern überlegt werden, schlägt die CDU vor. Die derzeitige Form der Container-Sammlung im öffentlichen Raum sei an einer Reihe von Standorten jedenfalls „praktisch gescheitert, ökologisch, organisatorisch und städtebaulich so nicht mehr vertretbar.
Angesichts dieser negativen Situation bestehe dringender Handlungsbedarf für die Stadtverwaltung. Sie müsse, verlangt die CDU-Fraktion, „umgehend die Sammlung der Altkleider als Containersammlung überprüfen, die Containerstandorte bewerten und eine grundlegende Neuordnung vorlegen“.