CDU fragt: Wollen die Grünen auch in Hamm den Bau von Einfamilienhäusern verbieten? Sacic und Ruthe sollen Stellung nehmen

Die Hammer CDU hat die Grünen aufgefordert, sich zu der von ihrem Vorsitzenden der Bundestagsfraktion Anton Hofreiter geäußerten Eigenheim-Verbot und entsprechenden Passagen im grünen Wahlprogramm zu erklären.

Der CDU-Kreisvorsitzende Arnd Hilwig wörtlich: „Hofreiters Vorstoß offenbart ein problematisches Verhältnis zum Wohneigentum. Die beiden Kreissprecher der Hammer Grünen Arnela Sacic und Wolfgang Ruthe müssen jetzt für Klarheit sorgen: Wollen die Grünen auch in Hamm den Bau von Einfamilienhäusern verbieten?“

Mit einem Verbot von Einfamilienhäusern würden viele Baumöglichkeiten in Hamm verhindert. „Das wäre fatal für viele junge Familien, zumal sich die Grünen auch kritisch zum Baukindergeld geäußert haben, mit dem Familien 1.200 Euro pro Jahr und Kind für einen Zeitraum von maximal zehn Jahren erhalten können“, sagt Hilwig.

Die Hammer CDU habe mit ihrer Wohnbauland-Initiative seit 2018 für einen erfreulichen Aufschwung am Hammer Wohnungsmarkt gesorgt. „Im gesamten Stadtgebiet stehen derzeit attraktive Baugebiete zur Verfügung. Sie bieten Raum für rund 600 Wohnungen in unterschiedlichen Wohnformen“, berichtet Hilwig. Dabei habe jeder die Möglichkeit, seine eigene Vorstellung vom Bauen und Wohnen zu verwirklichen. „Weitere Baugebiete sind durch unsere Aktivitäten in der Planung. Es besteht die große Gefahr, dass sie jetzt auf Drängen der Grünen auf Eis gelegt werden“, so Hilwig. „Einfamilienhäuser verbieten zu wollen, ist für uns eindeutig der falsche Weg. Wenn heute jemand neu baut, baut er klimagerecht und energieeffizient. Die Standards gelten beim Eigenheim wie bei jedem anderen Gebäude auch“, macht Hilwig deutlich.

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