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CDU begrüßt den Beschluss zum Innenstadtentwicklungskonzept und fordert Entschlossenheit bei der Umsetzung
Die CDU Hamm begrüßt den Ratsbeschluss zur Weiterentwicklung der Innenstadt als wichtigen Schritt für die Zukunft der Hammer City. Das beschlossene Konzept sei das Ergebnis eines langen gemeinsamen Prozesses, an dem sich zahlreiche Gruppen sowie Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ideen und Anregungen beteiligt hätten. Entscheidend sei nun, die vereinbarten Maßnahmen konsequent umzusetzen, betonte Fraktionsvorsitzender Bernd Haberkamp in der Ratssitzung.
„Hamm steht hinter seiner Innenstadt. Hamm gestaltet seine Innenstadt gemeinsam. Und Hamm schaut nicht pessimistisch zu, sondern packt an“, lautet die zentrale Botschaft der CDU. Der breite Austausch und die gemeinsame Suche nach Lösungen seien wichtige Voraussetzungen, um die Innenstadt nachhaltig zu stärken und neue Investitionen zu ermöglichen.
Über 100 Millionen Euro für die Innenstadt
Haberkamp betonte, dass die Entwicklung der Innenstadt seit Jahren aktives kommunalpolitisches Handeln erfordert. „Wir Christdemokraten haben nie daran geglaubt, dass sich unsere Innenstadt von allein entwickelt. Dass der Markt es schon richten wird“, heißt es in der Rede zum Beschluss.
Als Beispiele für erfolgreiches Engagement nennt die CDU die Entwicklung des ehemaligen Horten-Standorts und den heutigen Standort von Decathlon. In beiden Fällen habe die Stadtentwicklungsgesellschaft durch den Erwerb und den Abriss ehemaliger Gebäude wichtige Voraussetzungen für neue Entwicklungen geschaffen. Insgesamt seien weit über 100 Millionen Euro in die Innenstadt investiert worden.
Für die CDU steht fest: Wenn die Stadt selbst vorangeht, investiert und Entwicklung ermöglicht, kann sie auch private Investoren überzeugen. Die Botschaft an potenzielle Investoren lautet deshalb: „Kommse mal nach Hamm!“
Sicherheit, Sauberkeit und Grünpflege bleiben entscheidend
Ein gutes Konzept allein verändere noch keine Innenstadt. Entscheidend sei, dass die beschlossenen Maßnahmen tatsächlich umgesetzt würden. Dafür brauche es Entschlossenheit, klare Ziele und Verlässlichkeit – bei langfristigen Vorhaben ebenso wie bei Maßnahmen, die kurzfristig Wirkung entfalten können.
Besonders wichtig sind der CDU die Themen Sicherheit, Ordnung und Grünpflege. Dafür müssten auch die notwendigen personellen Voraussetzungen geschaffen werden.
„Eine Innenstadt, die nicht sicher, sauber und gepflegt ist, verliert die Menschen. Und ohne Menschen verliert sie auch ihre Anziehungskraft für Investoren“, unterstreicht die CDU.
Gerade bei diesen Themen könne die Stadt vergleichsweise schnell und mit überschaubarem Aufwand Verbesserungen erreichen. Die CDU versteht den Beschluss deshalb ausdrücklich als Verpflichtung, die vereinbarten Maßnahmen auch umzusetzen. Sie werde die Umsetzung aufmerksam begleiten und nachfragen, wenn zugesagte Schritte ausblieben. Denn: Ankündigungen sind gut. Entscheidend sind Ergebnisse.
Verlegung der B 63 braucht langen Atem
Auch die Verlegung der B 63 ist ein wichtiger Baustein für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt. Der Fraktionsvorsitzende macht jedoch deutlich, dass ein solches Vorhaben nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann. Als Bundesstraße erfordert die Verlegung langfristige Planungen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten.
„Eine Bundesstraße verlegt man nicht von heute auf morgen. Auch ein gemeinsamer ISEK-Beschluss macht daraus kein kurzfristiges Projekt“, betont Haberkamp. Umso wichtiger sei es, dass alle Beteiligten ihre Kontakte und Möglichkeiten nutzen, um das Vorhaben voranzubringen. Der breite politische Rückhalt für das Innenstadtentwicklungskonzept sei dafür eine wichtige Grundlage.
Parkmöglichkeiten und Veranstaltungen mitdenken
Positiv bewertet die CDU auch die vorgesehenen Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage am Santa-Monica-Platz. Diese entsprächen den Wünschen vieler Einzelhändler und Familien. Insbesondere für Familien mit kleinen Kindern sei es nicht immer einfach, auf Bus und Bahn auszuweichen.
Gleichzeitig bleibe ein großer Teil des Santa-Monica-Platzes für Veranstaltungen wie den Stunikenmarkt erhalten. Auch attraktive Ausweichmöglichkeiten für den Wochenmarkt seien wichtig. Großveranstaltungen und Wochenmarkt trügen wesentlich dazu bei, die Innenstadt lebendig und lebenswert zu gestalten.
Gemeinsam Lösungen finden und Verantwortung übernehmen
Über die konkrete Innenstadtentwicklung hinaus sieht Haberkamp in dem Beschluss ein positives Signal für die kommunale Zusammenarbeit. Der heutige Tag zeige, was möglich sei, wenn unterschiedliche politische Akteure miteinander redeten, einander zuhörten und gemeinsame Lösungen suchten.
Solche Formate sollten deshalb auch bei weiteren Maßnahmen und künftigen Großprojekten genutzt werden. Das stärke nicht nur die Innenstadt, sondern auch die Demokratie.
„Wir müssen mehr miteinander und weniger übereinander sprechen. Denn Austausch schafft Verständnis. Und Verständnis ermöglicht gemeinsame Lösungen“, betonte Haberkamp.
Unterschiedliche politische Positionen gehörten zur Demokratie. Umso wichtiger sei es, dass die demokratischen Parteien der Mitte einander zutrauten, das Beste für Hamm zu wollen, und dort gemeinsam Verantwortung übernähmen, wo tragfähige Lösungen möglich seien.
Das Ziel bleibt klar: eine sichere, saubere, attraktive und lebendige Innenstadt, die Menschen gerne besuchen und die auch für Investoren anziehend ist.