CDU verlangt: Konsequenzen aus Schneechaos ziehen

Foto: CDU / Tobias Koch

Als Konsequenz aus den Schneechaos-Tagen fordert die CDU nachdrücklich ein Konzept für eine deutlich verbesserte Organisation des Winterdienstes bei extremen Wetterlagen.. „Das darf nicht noch einmal passieren, dass tagelang wichtige Straßen, Wege und Plätze unvollständig oder gar nicht geräumt werden“, erklärte Fraktionsvorsitzender Arnd Hilwig, „deshalb haben wir beantragt, die Vorgänge umfassend aufzuarbeiten und ein schlüssiges Maßnahmenpaket vorzulegen“.

„Unser Ziel ist, dass die richtigen Konsequenzen gezogen werden. Dazu müssen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, angefangen von der Verstärkung des eingesetzten Personals bei extremen Wetterlagen und des Einsatzes zusätzlicher Räumfahrzeuge.“ In dem Antrag zur März-Ratssitzung verlangt die CDU darüber hinaus vertragliche Kooperationsvereinbarungen mit externen Partnern zur Unterstützung des städtischen Winterdienstes im Falle von extremen Wetterlagen– so mit Landwirten,  Lohnunternehmen oder Straßenbaufirmen, die über entsprechend schweres Gerät verfügten und es jeweils kurzfristig einsetzen könnten. „Das hat“, betont Fraktionsvorsitzender Hilwig, „in anderen Städten gut geklappt – und ist in Hamm erst nach fünf Tagen praktiziert worden. Daher sollte man jetzt vorbauen, um für die Zukunft bei extremen Wetterereignissen besser gerüstet zu sein.“

Die CDU-Fraktion erwartet spätestens in zwei bis drei Monaten einen umfassenden Bericht der Stadtverwaltung zu den notwendigen Konsequenzen.  „Der Rat der Stadt Hamm muss Gelegenheit bekommen, dazu Stellung zu nehmen“, so Hilwig.

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