NRW-Verkehrsminister Wüst unterstützt Rangierbahnhof-Pläne

v.l.n.r.:Verkehrsminister Hendrik Wüst, CDU-Kreis- und Fraktionsvorsitzender Arnd Hilwig sowie die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Judith Schwienhorst am Rangierbahnhof Hamm

„Hamm kann zum Vorreiter für grüne Logistik werden“

„Der Ausbau des Rangierbahnhofs zu einem hochmodernen Logistikzentrum ist eine einmalige Chance für Hamm.“ NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) wirbt bei seinem Vor-Ort-Termin zusammen mit CDU-Fraktionsvorsitzenden Arnd Hilwig „für eine möglichst schnelle Umsetzung dieses Mega-Projektes“. Die Stadt Hamm biete beste Voraussetzung für das Trimodalitätskonzept mit Schiene, Wasser und Straße. „So kann Hamm zum Vorreiter für grüne Logistik werden“, erklärte der Minister.

Wüst machte klar, dass für die angestrebte Trimodalität der Bau der B63n unerlässlich sei: „Daran führt kein Weg vorbei. Ohne diese Verkehrsanbindung ist es überhaupt nicht möglich, mehr Güter auf die Schiene zu bringen. Wer Güter auf die Schiene bringen will, braucht eine optimale Anbindung des Güterlogistikzentrums. Bei den zu transportierenden Mengen geht das nur mit der Bundesstraße 63n, deren Planung zügig weiter vorangetrieben werden muss.“ Das Land Nordrhein-Westfalen unterstütze die Pläne ebenso wie das Bundesverkehrsministerium mit großem Nachdruck.

Der Minister dankte der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) für ihre Initiative zur Reaktivierung des ehemals größten Rangierbahnhofs Deutschlands. In der Tat biete kein weiterer Standort in Europa vergleichbare Möglichkeiten für den Container-Umschlag der Zukunft – „sowohl unter ökologischen als auch ökonomischen Bedingungen“. „Hier sind Riesenpotentiale vorhanden“, findet CDU-Fraktionsvorsitzender Arnd Hilwig. Deshalb sei es völlig unverständlich, dass die Rathaus-Koalition von SPD, Grünen und FDP den dringenden erforderlichen B63n-Bau auf die lange Bank schiebe und damit das gesamte Projekt blockiere. „Das ist“, sagte Hilwig, „ein ganz schlechtes Zeichen für Hamm und seine wirtschaftliche Entwicklung.“ Statt das Projekt zu beschleunigen, stehe die grün geprägte Stadtführung um Oberbürgermeister Herter auf der Bremse: „So wird eine nicht so schnell wiederkommende Chance verschlafen.“

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