Rangierbahnhof: klares Bekenntnis der CDU zum Bau der B 63n

Foto Blossey

Projekt geht weiter voran  

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hamm hat sich aktuell über den Planungsstand zur B 63n informiert: „Es geht weiter voran“, signalisierte CDU-Fraktionsvorsitzender Arnd Hilwig. Die Planung für das Straßenprojekt war unter Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (CDU) von der Stadt Hamm vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen worden. Jüngst hatte Verkehrsminister Hendrik Wüst (ebenfalls CDU) das Straßenprojekt in das Arbeitsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen übernommen.

Die CDU-Ratsfraktion bekennt sich uneingeschränkt zur Planung dieses für Hamm zentralen Verkehrsprojekts und unterstreicht die „absolute Notwendigkeit.“ „Klar ist, dass die Nachnutzung des Geländes des ehemaligen Rangierbahnhofes als modernes und einzigartiges trimodales Logistikzentrum und die B 63n zusammengehören. Das kann man nur zusammen denken – von Anfang bis Ende“, machte der CDU-Fraktionschef nach den Beratungen deutlich. Arnd Hilwig weiter: „Die B63n und die damit zusammenhängende Planung der K 35n sind absolut notwendig auch zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger im Hammer Westen und in Pelkum.“ Aktuell ist die Straßenführung in Teilen auf dem ehemaligen Gleiskörper projektiert und zentraler Baustein für die Kombination Schiene, Straße und Wasserverkehr.

Die Deutsche Bahn will bereits bis 2027 als ersten Baustein auf der Südfläche ein Container-Terminal für den kombinierten Verkehr von LKW und Schiene errichten. Hilwig dazu: „Die Konsequenz ist eindeutig: Die B 63n muss zügig weiter geplant werden. Den Umbau des alten Rangierbahnhofs zu einem hochmodernen Güterlogistikzentrum muss man ganzheitlich denken und realisieren. Das ist eine Riesenchance für unsere Heimatstadt und die Region und das darf nicht an der unklaren Haltung der Hammer Koalitionäre von SPD, Grüne und FDP scheitern.“

Die CDU sieht sich in Sachen Verkehrsanbindung durch NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst bestätigt. „Wer Güter auf die Schiene bringen will, braucht eine optimale Anbindung des Güterlogistikzentrums“, so der Minister, „bei den zu transportierenden Mengen geht das nur mit der Bundesstraße 63n, deren Planung weiter vorangetrieben werden muss.“

„Damit ist klar“, betonte Arnd Hilwig, „dass der Bau der B 63n der entscheidende Baustein ist.“ Die Planungen müssten deshalb forciert und nicht auf die lange Bank geschoben werden. „Wichtige Grundlagen sind bereits erarbeitet worden. So liegt das Verkehrsgutachten im Vorentwurf vor, ebenso wird erforderliche Faunistische Planungsraumanalyse (FPA) zur Begutachtung, ob in dem Bereich zu schützende Arten leben. Die Vermessung ist erfolgt, die Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung beauftragt. Jetzt fehlt nur noch der entscheidende Baustein: Das klare Bekenntnis aller Partner in der aktuellen Rathauskoalition.“

Mit ihrer unklaren Haltung in Sachen B 63n riskierten SPD, Grüne und FDP das Ziel, Hamm zum Motor für klimafreundliche Logistik zu machen. CDU-Fraktionsvorsitzender Arnd Hilwig bringt es auf den Punkt: „Das Hin und Her ist unerträglich. Sich als Koalition hinzustellen und zu behaupten, dass in den kommenden fünf Jahren nichts passieren muss, ist ebenso falsch wie hilflos. Wer A sagt – der muss auch B sagen.“ Da die trimodale Anbindung (Schiene, Straße und Wasser) das Rückgrat bei der Reaktivierung des Rangierbahnhofs sein soll, sei es völlig unverständlich, dass sich das rot-grün-gelbe Dreierbündnis um die Planung der dafür zwingend erforderlichen B 63n herumdrücken wolle, kritisiert Arnd Hilwig. „Dieses Zukunftsprojekt ist schließlich eine große Chance für unsere Stadt. Das wollen, das müssen wir auf die Schiene bringen. Es wäre grob fahrlässig, wenn wir diese einmalige Chance nicht beim Schopf packten.“

X