Vom Fußballplatz zum Sportzentrum

Die neue Sportanlage des Hammer SC 08 „Fuchshöhle“ ist startklar.

Integration vieler Sportarten des Hammer Sport Clubs 08 in Westtünnen.

Im August 1962 konnte der SC Westtünnen in Westtünnen seinen neuen Fußballplatz an der Fuchshöhle einweihen. Fast auf den Tag 60 Jahre später, der SC Westtünnen ist mittlerweile in den Hammer Sport Club 08 aufgegangen, ist dieser Sportplatz, nach umfangreichen Neu- und Sanierungsarbeiten der Öffentlichkeit übergeben worden. Vorausgegangen war eine neue Sportkonzeption mit der Integration vieler neuer Sportarten an dieser Stelle mit dem Schwerpunkt Leichtathletik. Danach  eine lange Planungsphase und eine erstaunlich kurze Bauzeit.

Mit den umfangreichen Neubauten und Sanierungen ist zwischen Fuchshöhle, Dr. Loeb-Caldenhof-Straße und Hubert Westermeier Straße ein neues, leistungsfähiges und kompaktes Sportzentrum, das vorhandene Elemente weiterhin nutzt, entstanden. Im Wesentlichen wurde neu gebaut:

  • Ein Vereinsheim (Gastronomiebereich, Sozialräume, Funktionsräume)
  • 15 Garagen (Gerätelager) , Umsetzung der vorhandenen Gerätehalle.
  • Eine Kampfbahn Typ C mi Kunststofflaufbahn, Rasenspielfeld, Umgangswege
  • Tribünenanlagen mit max. 5 Stehstufenreihen, inkl. Überdachung
  • Pflasterung der Parkanlage an der Bogenschießhalle

Der Geschäftsführer des Hammer Sport Clubs 08, Kai Hegemann, beschreibt die Pläne zur Erweiterung und Umgestaltung der gesamten Anlage mit einer umfassenden Aussage wie folgt:

„Mit mehreren aufwändigen Maßnahmen ist das Sportgelände erweitert, modernisiert und für Zukunftsaufgaben „fit gemacht“ worden.

Konkret bedeute dieses, dass mit Hilfe des NRW Landesförderprogramms „Moderne Sportstätten 22“ und der Stadt Hamm, die Nutzungsmöglichkeit der gesamten Sportanlage deutlich erweitert worden. Der bisherige Rasenplatz ist multifunktional mit einer umlaufenden 400 m Tartanbahn und mit einer 100 m Bahn erweitert worden. Damit wird erreicht, dass verstärkt auch Leichtathletikdisziplinen durchgeführt werden können. Das Angebot richtet sich besonders an Schüler und Jugendliche, die hier auf einer modernen Anlage trainieren und Wettkämpfe durchführen können. Dafür mussten wir allerdings zwei von acht Tennisplätzen aufgeben.                                                                                                                                      Außerdem ist zwischen dem Rasen – und Kunstrasenplatz ein komplettes neues Gebäude für den Sanitärbereich der Sportanlage entstanden, da das bisherige Gebäude aus den späten 50. Jahren nicht mehr saniert werden konnte. Das neue Gebäude nimmt auch die zentrale Gastronomie des gesamten Sportzentrum auf und ist öffentlich zugänglich.

Im Zug dieser Neuerungen ist auch der Zugang zur Anlage auf die Hubert Westermeier- Straße mit ihren Parkplätzen, die gepflastert wurden, konzentriert.  Der Eingang Fuchshöhle bleibt Fußgängern/Radfahren erhalten. Zur Fuchshöhle sind auch entsprechende, mit den Anwohnern abgestimmte Lärmschutzmaßnahmen vereinbart worden. Ein Kinderspielplatz zwischen den Plätzen macht auch eine der Zielsetzungen deutlich.

In seiner Eröffnungsrede stand das Wort “Danke“ im Mittelpunkt. Der Schriftzug“ Sport Stadt Hamm“ am Clubhaus macht deutlich, wo der Schwerpunkt liegt. Aber auch alle anderen Beteiligten wie das Land NRW, den Planern, den beteiligten Firmen und den vielen „Ehrenamtlern“ mit der Geschäftsführung und den Anwohnern galt dieses „Danke“. Im Danke auch die Erleichterung, dass trotz Corona, Kostensteigerungen, Material- und Personalengpässe das gesteckte Ziel erreicht wurde.

Sicher ist allerdings, dass man mit dem Ausbau der Sportanlage in der beschriebenen Form wirklich von einem „Sportzentrum Westtünnen“ in der Sportanlage „Fuchshöhle“ sprechen kann. Neben dem Verein mit seinen sozialen und gesellschaftlichen Funktionen und seinem breiten Sportangebot werden auch die Schulen im südlichen Raum von diesen neuen Möglichkeiten profitieren. Aber auch der gesamte Stadtbezirk mit seinen Bürgern ist damit seinem programmatischen Ziel „Erhöhung des Freizeitwertes“ in nachhaltiger Form näher gerückt.

Noch schöner als Visionen zu haben ist, sie zu verwirklichen. ( © Lisz Hirn)

 

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