Wechsel an der Spitze der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU

v.l.n.r.: Thomas Kaplan, Arnd Hilwig, Annabell-Christin Kovacs, Sinan Karaagac, Björn Pförtzsch, Petra Klatt, Rafet Baslarli, Monika Scheinhütte, Gabriele Beltrop-Hengst und Hans-Wolfgang Hammer

Ratsfrau Petra Klatt folgt auf Bezirksbürgermeister Björn Pförtzsch

Petra Klatt ist die neue Vorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CDU Hamm. Die 53-jährige Dozentin am Studieninstitut für kommunale Verwaltung Emscher-Lippe wurde mit einem Traumergebnis von 100 Prozent an die Spitze der Vereinigung der Hammer CDU-Kommunalpolitiker gewählt. Sie löst Björn Pförtzsch ab, der dieses Amt seit 2013 ausgeübt und jetzt bei der Jahreshauptversammlung nicht erneut kandidiert hat.

Zu Beginn der Versammlung nutzte CDU-Kreisvorsitzender Arnd Hilwig sein Grußwort, um die CDU-Kommunalpolitiker über die Ergebnisse der Kreisvorsitzendenkonferenz vom vergangenen Wochenende in Berlin zu informieren. „Ich bin ein großer Freund der repräsentativen Demokratie und wir sind als CDU in der Vergangenheit stets gut mit ihr gefahren. Im Interesse einer zügigen Erneuerung und einer neuen Geschlossenheit unserer Partei halte ich es – wie die große Mehrheit aller Kreisvorsitzenden – nun jedoch für richtig, die Mitglieder zu befragen, wen sie sich an die Spitze der Union wünschen“, sagte Hilwig. Er forderte die Versammlungsteilnehmer auf, die Mitgliederbefragung als Chance zur Mobilisierung der Partei im Hinblick auf die NRW-Landtagswahl zu nutzen und sich aktiv an den Diskussionen um die neue Parteiführung zu beteiligen. „Auf uns kommunale Mandatsträger kommt es an – auch bei dieser wichtigen Entscheidung für die Partei“, so der Kreis- und Fraktionsvorsitzende der CDU Hamm.

„Im Hinblick auf die Kommunalwahl 2025 ist es jetzt an der Zeit, die Weichen neu zu stellen und die Verantwortung auf jüngere Schultern zu übertragen“, begründete Björn Pförtzsch seine Entscheidung, nicht erneut für das Amt des KPV-Kreisvorsitzenden zu kandidieren. Ich freue mich, Ihnen mit unserer Ratsfrau Petra Klatt eine ebenso engagierte Kommunalpolitikerin wie versierte Kennerin der kommunalen Belange als neue Vorsitzende unserer Vereinigung vorschlagen zu können“, so Pförtzsch. Seit 2020 ist die Dipl. Verwaltungswirtin und Betriebswirtin Petra Klatt Mitglied im Rat der Stadt Hamm. Vor ihrer Dozententätigkeit am Studieninstitut in Dorsten arbeitete die Westtünnerin 10 Jahre im Controllingamt bei der Stadt Hamm.

„Die KPV und unsere kommunalpolitischen Arbeitskreise sind ein wichtiges Bindeglied zwischen den Mitgliedern und Mandatsträgern der CDU. Den wertvollen Austausch in den Arbeitskreisen mit Ideen und Themen zu fördern und die Erkenntnisse in die Arbeit unserer Ratsfraktion und unseren Bezirksfraktionen einzubringen, ist mir ein besonders wichtiges Anliegen“, sagte Klatt. Sie dankte Björn Pförtzsch für die „langjährige kommunalpolitische Arbeit, die du stets über die eigene Stadtbezirksgrenze hinausgedacht hast“.

Als stellvertretende Vorsitzende wurde Ratsherr Stefan Wünnemann erneut und die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin von Hamm-Mitte, Monika Scheinhütte erstmals gewählt. Sie löst Claudia Breer ab, die nicht erneut kandidierte. Neu besetzt wurden auch die Positionen des Schatzmeisters und des Schriftführers. Der Vorsitzenden der CDU-Bezirksfraktion Heessen, Gabriele Beltrop-Hengst, wurde anstelle von Manfred Schmitz die Verantwortung für die Finanzen übertragen. Ratsherr Rafet Baslarli übernimmt von Christine Kosinowski die Schriftführung. Die beide bisherigen Amtsinhaber hatten auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

Als weitere Mitglieder wurden Hans-Wolfgang Hammer, Sinan Karaagac, Artur Prahs erneut sowie Thomas Kaplan und Annabell-Christin Kovacs neu in den Vorstand gewählt.

Der Landesvorsitzende der KPV Nordrhein-Westfalen, Thomas Hunsteger-Petermann informierte die CDU-Kommunalpolitiker abschließend über seine neue Aufgabe als Leiter der Stabstelle Kompetenzzentrum für interkommunale Zusammenarbeit des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. „Es gibt viele sinnvolle Möglichkeiten für mehr Zusammenarbeit der Kommunen. Diese zu fördern und bestehende Barrieren ausfindig zu machen und abzubauen mit dem Ziel Ressourcen zu schonen, Kosten zu sparen und das Leben für die Menschen besser zu machen, sei die spannende Aufgabe der neu eingerichteten Stabstelle, so der Hammer Ex-OB.

 

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