Breite Kritik an „Todesstoß“ – CDU-Fraktionsvorsitzender Hilwig: Aus für den „Hammer Summer“ völlig falsche Entscheidung

Jubelnde Personen hinter einem Abspeergitter auf einem Festival - Hammer Summer

Die Ampel-Koalition hat den „Hammer Summer“, 17 Jahre lang das Open-Air-Konzertereignis auf dem Marktplatz, still und leise beerdigt. Diese „völlig falsche Entscheidung“ von Oberbürgermeister Marc Herter und seinem rot-grün-gelben Bündnis stößt auf breite öffentliche Kritik. „Das ist ein Schritt in die völlig falsche Richtung und dazu noch ohne Not. Verstehe das, wer will“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Arnd Hilwig.

Dabei gebe es eine gute Alternative, verweist Hilwig auf den CDU-Vorschlag, die positiven Ansätze des „Hammer Summers“ mit seinen tausenden Besuchern in ein großes Stadtfest unter dem Motto „Hamm-Tag“ zu übernehmen. Dazu gebe es ein großes Vorbild: Mit dem 2009 durchgeführten NRW-Tag habe Hamm seinerzeit ein Zeichen weit über die Stadtgrenzen hinaus gesetzt. „Genau an diesem Erfolg müssen wir anknüpfen“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende.

Auch die Junge Union wünscht sich weiterhin Top-Acts in der Innenstadt und befürchtet einen Rückfall in die Provinzialität. Ihr Kreisvorsitzender und CDU-Landtagskandidat Frederik Müller sagt warum: „Der ‚Hammer Summer‘ war bislang die einzige Veranstaltung in Hamm, die sich gezielt auch an jüngere Leute richtete und eine gewisse Strahlkraft in die Region hatte.“

Selbst in der Nachbarstadt Ahlen findet das Aus für den „Hammer Summer“ viel Unverständnis. Die „Westfälischen Nachrichten“ sprechen von einem „Todesstoß“. Dieses erfolgreiche Format sang- und klanglos einzustellen, hinterlasse einen schalen Beigeschmack.

 

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